Wundversorgung in palliativen Situationen

Die palliative Wundversorgung von Menschen sollte sich ausschließlich nach den Bedürfnissen und Symptomen des erkrankten Menschen richten. Das hohe Ziel in der Behandlung von Palliativpatienten ist die Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität. Das gilt auch für die Wundversorgung. Mit dem Auftreten von Wunden ist das größte Sinnesorgan des Patienten geschädigt. Doch anders als bei der herkömmlichen Wundbehandlung geht es in palliativen Situationen nicht im die Wundheilung, sondern um die Reduktion belastender Symptome. Schwerpunkte der palliativen Wundbehandlung sind die Geruchsbelästigung durch Wundgeruch zu minimieren, Schmerzen zu behandeln, aufkommendes Exsudat zu kontrollieren, Blutungen zu vermeiden und nicht zuletzt kosmetisch akzeptable Verbände zu machen.

Termin/ Programm: 04. November 2020
14:30 Uhr bis 14.45 Uhr Begrüßung und Organisation, Kennenlernen
14.45 Uhr bis 16:00 Uhr Palliative Wundbehandlung: Therapiestrategien und Produkte
16:30 Uhr bis 16:30 Uhr Kaffeepause
16:30 Uhr bis 18:30 Uhr Fallbeispiele aus der Praxis; praktische Tipps; Beratung zu Produkten
18:30 Uhr bis 18:45 Uhr Abschluss und Feedback

Teilnehmerzahl/ Kursgebühr:
Maximal 20 Personen
Teilnehmer mit akademischen Abschluss (z.B. Ärzte, Apotheker): 150,00 €
Teilnehmer ohne akademischen Abschluss (z.B. Pflegekräfte, PTA): 75,00 €

Kursleitung: Susanne Weingardt und Dr. Silke Lauterbach (Zertifizierte Kursleitungen DGP)
Die Akkreditierung mit 4 Punkten ist bei der Landesärztekammer Hessen beantragt.

Veranstalter:
Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Nordhessen (APPH) e.V.
Hansteinstraße 29; 34121 Kassel; Tel. 0561 937‐3258 Fax. 0561 937‐ 3268
E‐Mail: info@apph‐nordhessen.de www.apph‐nordhessen.de

Tagungsort: Palliativzentrum DRK‐Kliniken Nordhessen Konferenzraum 4D 0.16